TQj Heft 53, Ausgabe 3/2013

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Einzelheft des Taijiquan & Qigong Journals

August – Oktober 2013

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INHALTSVERZEICHNIS

Das »Jetzt« ist wichtig
Taijiquan und Qigong bei ADHS und Depression
Dietlind Zimmermann im Gespräch mit Michael Wunsch

ADHS ist eine Thematik, die meistens mit Kindern in Verbindung gebracht wird. Aber auch zahlreiche Erwachsene haben mit Aufmerksamkeits- störungen zu tun. Michael Wunsch berichtet davon, wie ihm Taijiquan und Qigong helfen, zu sich selbst zu finden und den Boden zu spüren. Zusammen mit der Malerei boten sie auch einen selbstständigen Weg aus seinen schweren Depressionen.

Shide – die Tugenden eines Meisters
Von Foen Tjoeng Lie

Zum »Meisterdasein« gehört nach chinesischer Tradition mehr als fachliche Kompetenz. Auch der Charakter und die Umgangsformen mit SchülerInnen, KollegInnen und anderen Mitmenschen sollten auf dem Weg zur Meisterschaft entwickelt werden. Foen Tjoeng Lie stellt drei zentrale Tugenden heraus, die von MeisterInnen erwartet werden: Höflichkeit, Aufrichtigkeit und Bescheidenheit. Dabei zeigt sich, dass sie gerade auch der Lehrkraft selbst zugute kommen, indem sie sie vor Selbstüberschätzung schützen und auf dem Weg des lebenslangen Lernens und der Weiterentwicklung halten.

Stärkung der Lebenskompetenz
Qigong als Neigungsfach im Sportunterricht einer Realschule
Von Dr. Imke Bock-Möbius

Wenn auch noch vereinzelt, so gibt es doch immer wieder erfreuliche Initiativen, Qigong und Taijiquan an Schulen einzuführen. Imke Bock-Möbius unterrichtet seit sieben Jahren an einer Realschule in Radolfzell in den Jahrgängen neun und zehn im Rahmen des Sportunterrichts Neigungskurse, die Qigong, Entspannung und Taijiquan beinhalten. Eine Herausforderung war dabei, Bewertungskriterien zu erstellen, da die Kurse auch benotet werden müssen. Diese beziehen sich nur auf den Taiji-Teil, das Qigong soll der wertungsfreien Selbsterfahrung vorbehalten bleiben. Insgesamt wird das Angebot sehr gut angenommen und scheint den SchülerInnen gut zu tun.

Die fünf Herzensgifte
Von Liu He und Joachim Stuhlmacher

Im Qigong – wenn es nicht nur zur Verbesserung der Gesundheit praktiziert wird – ist die Kultivierung des Herzens ein wichtiges Thema. Nur mit einem ruhigen Herzen kann auch eine Stille des Geistes erreicht werden. Verschiedene Emotionen und Verhaltensmuster versetzen das Herz jedoch immer wieder in Unruhe. Als die fünf wichtigsten »Herzensgifte« beschreiben die Daoistin Liu He und Qigong-Ausbilder Joachim Stuhlmacher Eifersucht und Neid, Stolz und Hochmut, Gier, »Kurzsichtigkeit«, das heißt das Streben nach kurzfristigem Glück, sowie Unaufrichtigkeit und Lügen. Diese Muster gilt es immer wieder zu überwinden. Die »Übung zur Kultivierung des Herzens« soll dabei helfen.

Zum Ursprung des Taijiquan in der Kriegskunst
Teil 4: Die Stockwaffen
Von Jan Harloff-Puhr

Nachdem in den bisherigen Teilen der Artikelserie ein Überblick über chinesische Waffen gegeben wurde und die Klingenwaffen Schwert und Säbel eingehender vorgestellt wurden, widmet sich Jan Harloff-Puhr im vierten Teil dem Stock in seinen verschiedenen Längenausprägungen. Diese reichen von etwa 14 Zentimetern beim Taschenstock bis hin zu langen Stangen von mehreren Metern Länge. Die unterschiedlichen Modelle haben jeweils spezielle Anwendungsmöglichkeiten, die auch für die reale Selbstverteidigung interessant sind, da Stöcke diejenigen Waffen sind, die im Ernstfall am ehesten zur Hand sind.

Ein historischer Überblick
Zehn Jahre Deutscher Dachverband für Qigong und Taijiquan
Von Klemens J. P. Speer

Vor zehn Jahren kam es nach langen Vorbereitungen zur Gründung eines Dachverbands für ausbildende Institutionen in den Bereichen Qigong und Taijiquan in Deutschland. Damit wurde eine stil- und schulenübergreifende Interessensvertretung geschaffen, die sich für transparente Qualitätssicherung und die Förderung der Belange aller Qigong- und Taijiquan-Unterrichtender einsetzt. Klemens Speer, der selbst am Entstehungsprozess des DDQT beteiligt war, gibt einen kurzen Überblick über dessen Entwicklungsgeschichte.

EVENT XXI. Österreichische Qigong-Tage
24. bis 26. Mai 2013 in St. Georgen (A)

Im Mai fanden zum 21. Mal die Österreichischen Qigong-Tage statt, die von der Österreichischen Qigong Gesellschaft veranstaltet werden. Unter dem Motto: »Die Energie der Empathie – Miteinander – Zueinander – gemeinsam wachsen« kamen im Stift St. Georgen in Kärnten gut 200 Qigong-Begeisterte zusammen. Claudia Sophia Cappel freute sich, nach 18 Jahren wieder einmal dabei zu sein.

KOLUMNE von Dietlind Zimmermann
Zur Sprache gebracht

Aufrechte Haltung, aufrichtige Haltung

GEDICHT von Janina Burschka
Die Suche nach dem »push«

Zusätzliche Information

Gewicht 260 g

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