TQJ, Heft 76, Ausgabe 2/2019

9,80 

Einzelheft des Taijiquan & Qigong Journals

Mai – Juli 2019

76 Seiten, vierfarbig

 

 

Lieferzeit: 3 – 5 Tage

Inhaltsverzeichnis

 

Editorial

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Aktuelles

Veranstaltungskalender

 

Wozu Kampfkunst? – Eine Reflexion über das Wesen der Kunst und des Spielens
Von Klaus-Heinrich Peters
Kampfkunst, die Kunst zu kämpfen und sich selbst und andere verteidigen zu können, wird häufig daran gemessen, wie gut sie dieses offenkundige Ziel erreicht. Aber ist das in der heutigen Zeit tatsächlich ihr wesentlicher Zweck? Klaus-Heinrich Peters reflektiert den Wert von Kampfkunst, wobei er den Fokus stärker auf die Kunst legt, die um ihrer selbst willen betrieben wird, ebenso wie das Spiel. Aus der Hingabe an die Sache selbst kann Transzendenz entstehen, die uns über uns selbst hinausführt.

Die Architektur des Gehirns formen – Qigong und Neuroplastizität
Von Dieter Bund
Die tiefgehende Wirkung, die Qigong auf unser Wohlbefinden haben kann, lässt sich heutzutage auch mit den Erkenntnissen der Neurowissenschaften erklären. Dieter Bund erläutert deren Erkenntnisse in Bezug auf die Veränderbarkeit unseres Gehirns und Nervensystems, die wir bewusst fördern können. Indem zum Beispiel die Erinnerung an negative Erfahrungen mit positiven Gefühlen verbunden wird, können neue neuronale Verbindungen entstehen, durch die sich die Struktur des Gehirns verändert. Qigong-Übungen, insbesondere solche, in denen prosoziale Gefühle fokussiert werden, können diesen Prozess wirksam unterstützen.

Wenn der Kaiser im Herzen wohnt – Ein kritischer Blick auf die deutsche Qigong-Landschaft
Von Zuzana Sebkova-Thaller
In den letzten vier Jahrzehnten hat sich Qigong bei uns in verschiedenen Phasen ausgebreitet und etabliert. Zuzana Sebkova-Thaller, die alle diese Phasen miterlebt hat, blickt zurück auf die Anfänge gemeinsamer Begeisterung, die allmähliche Entstehung von Organisationsformen, die heute manchmal mehr die eigenen Interessen im Blick zu haben scheinen als die gemeinsame Sache, und das andauernde Ringen um die Anerkennung der Krankenkassen. In der ständigen Beschäftigung mit äußerlichen Bewertungsmaßstäben sieht sie die Gefahr, dass wesentliche Bereiche des Qigong, die sich solchen Maßstäben entziehen, leiden, und regt an, sich wieder mehr der sinnlichen Wahrnehmung zu widmen und das Herz regieren zu lassen.

Über die Faszien Innere Kraft aufbauen (Teil 2)
Von Frieder Anders
Nachdem Frieder Anders in der letzten Ausgabe den Zusammenhang zwischen faszialer Zugspannung und der Entwicklung von Innerer Kraft in Bezug auf Taijiquan und Qigong vorgestellt hat, geht er im zweiten Teil seines Artikels stärker auf die praktische Umsetzung des dabei zentralen Biotensegrity-Konzeptes ein. Die von ihm herausgearbeiteten Haltungsprinzipien, durch
die Innere Kraft zum Einsatz kommen kann, findet er auch in Zitaten alter Taiji-Meister wieder.

Die Weisheit des Herzens
Von Katrin Blumenberg
Das Herz ist uns als Organ am meisten präsent, auch im Deutschen taucht es in zahlreichen Redewendungen auf. Als Kaiser im Organsystem gebührt ihm besondere Aufmerksamkeit, Verletzungen des Herzens beeinträchtigen den gesamten Organismus. Katrin Blumenberg beschreibt die Rolle des Herzens für unser Wohlbefinden und die schwerwiegenden Folgen, die seelische Verletzungen nach sich ziehen können. Dabei kommt auch dem Herzbeutel mit seiner schützenden »Wächterfunktion« große Bedeutung zu. Qigong kann uns helfen, durch eine klare Wahrnehmung die Ursachen von Verletzungen auszumachen und Veränderungen einzuleiten. Über die Erfahrung der Selbstwirksamkeit stärkt es unser Selbstbewusstsein und unterstützt anstehende Heilungsprozesse.

 

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Rezensionen

Kunst: Qingjingjing 

Zur Sprache gebracht: Wiederholungen und Entwicklungen
Kolumne von Dietlind Zimmermann

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