TQJ Heft 60, Ausgabe 2/2015

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Einzelheft des Taijiquan & Qigong Journals

Mai – Juli 2015

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INHALTSVERZEICHNIS

Kopfüber in die Natur – mit Umweg über alte Chinesen
oder: wohin Qigong so überall führen kann …
Von Alexandra Gusetti

Das europäische Naturverständnis ist bereits mindestens seit den alten Griechen von einer Trennung in Mensch und Natur geprägt. Alexandra Gusetti hat – angeregt durch ihre Erfahrungen mit Qigong und Taijiquan – ein philosophisches Naturverständnis entwickelt, das den Menschen als selbstverständlichen Teil der Natur einschließt. Sie skizziert hier ihre Herangehensweise, die zu einem achtsameren Umgang mit unserer Mitwelt beitragen kann.

Das Becken wiederentdecken
– spüren, fühlen und sich frei bewegen
Von Helmut Jäger

Nachdem Helmut Jäger in der letzten Ausgabe in die Anatomie und die Bewegungsmöglichkeiten des Beckens eingeführt hat, geht er jetzt darauf ein, wie wir unser Becken erkunden und seine Beweglichkeit entfalten können. Da sich wesentliche Teile dabei einer bewussten Steuerung weitgehend entziehen, verläuft der Zugang vor allem über ein Hinspüren und Ausprobieren, wohingegen bewusste Bewegungsanweisungen eher zu einer stärkeren
Anspannung führen.

Die Fallstricke der Spontaneität
Daoismus als Strategie oder als spiritueller Weg?
Von Markus Maria Wagner

Wuwei und Ziran gelten als Schlüsselbegriffe zum Verständnis daoistischer Übungswege. Markus Maria Wagner geht auf das mit ihnen verbundene Paradox ein, dass wir einerseits aufgefordert sind, spontan und intentionslos dem Fluss des Dao zu folgen, uns andererseits jedoch gerade darin üben sollen. Aus diesen entgegengesetzten Aspekten entsteht eine Spannung, die nicht nur in der daoistischen Weltsicht, sondern auch in anderen mystischen Traditionen zu finden ist.

Die Vitalität des Drachen
Long Zi Jue – Daoistische Drachenübungen

Von Shen Xijing unter Mitarbeit von Tobias Puntke
Der Drache ist in China durchweg positiv besetzt und kommt in vielen verschiedenen Gestalten vor. Er symbolisiert im Verhältnis zum Wasser das Yang und taucht in zahlreichen Übungssystemen auf die eine oder andere Art auf. Die daoistische Drachentorschule hat ein eigenes System mit »geheimen Übungen zum Schlüsselzeichen Drache« tradiert, das vor allem der Entwicklung von Li, der körperlichen Kraft und Vitalität dient. Li ist hierbei die Yang-Seite zum Qi, das in dieser Verbindung dem Yin zugeordnet wird. Shen Xijing gibt einen Einblick in die Ursprünge und die Bedeutung der Drachenübungen und zeigt an einem Beispiel deren Methodik.

Kaiserin, Kanzler und Minister
– das Organnetzwerk der Körperlandschaft und seine Funktionen in Bezug zu Qigong und Taijiquan
Teil 1: Herz und Magen

Von Joachim Stuhlmacher
Die Organnetzwerke sind ein grundlegendes Konzept der chinesischen Medizin und damit auch für die Praxis von Qigong und Taijiquan relevant. Insbesondere hierfür wesentliche Aspekte beschreibt Joachim Stuhlmacher in seiner Artikelserie, wobei seine Sichtweise sich auf Quellen vor allem aus der Han-Zeit bezieht. Er beginnt mit dem Herz, der Kaiserin in der Organlandschaft, sowie dem Magen, dem eine Ministerrolle zukommt, der in seiner Verbindung zur Aufnahme von Materie heutzutage jedoch häufig an oberste Stelle gesetzt wird. Damit das Herz seine Funktionen gut erfüllen kann, bedarf es der Ruhe des Geistes, daher ist das Eintreten in die Stille von zentraler Bedeutung.

EVENT 1 15. International Push Hands Meeting
18. bis 22. Februar 2015 in Hannover (D)

Bereits zum 15. Mal in Folge fand im Februar das Internationale Push-Hands-Treffen in Hannover statt. Von Nils Klug und seinem Team professionell organisiert ist es die umfangreichste Veranstaltung zum Thema Taiji-Partnerarbeit in Europa. Zu den internationalen TeilnehmerInnen gehörte in diesem Jahr auch Alisdair Scott, der aus Schottland anreiste.

EVENT 2 Symposium »Die spirituelle Dimension im Qigong und Taijiquan«
7./8. Februar 2015 in Berlin (D)

Im Februar veranstaltete das Taijiquan & Qigong Netzwerk Deutschland in Berlin ein Symposium, bei dem Spiritualität im Zusammenhang mit den chinesischen Bewegungskünsten aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden sollte. Dazu waren sowohl externe Referenten als auch erfahrene Taiji- und Qigong-Lehrende eingeladen, ihre Erkenntnisse mit den Teilnehmenden zu teilen. Almut Schmitz war für das TQJ dabei.


KOLUMNE von Dietlind Zimmermann

Zur Sprache gebracht: Überall Resonanz – aber nicht immer Harmonie

KUNST Gedichte

Zusätzliche Information

Gewicht 260 g

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