TQJ Heft 51, Ausgabe 1/2013

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Einzelheft des Taijiquan & Qigong Journals

Februar – April 2013

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INHALTSVERZEICHNIS

Daoistische Lebenspflege aus den Zhongnan-Bergen
Das Jindan Dao der Drachentorlinie
Von Gerhard Milbrat

Die Zhongnan-Berge sind ein altes Zentrum daoistischer Kultur. Im Zuge des allgemeinen Wiederauflebens daoistischer Tempel und Schulen hat auch hier in den vergangenen Jahren viel Erneuerung stattgefunden. Der Abt des kleinen Tempels Anle Gong, Li Jiacheng, wurde beauftragt, das Jindan Dao, eine Tradition der Drachentorlinie, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gerhard Milbrat beschreibt, wie das dreistufige Übungssystem von einer intensiven Entwicklung des unteren Dantian über ein Verteilen und Leiten des Qi in den Meridianen hinführt zum gezielten Aufnehmen und Abgeben von Qi auch zu therapeutischen Zwecken, zur Öffnung des Himmlischen Auges sowie letztendlich zur Erfahrung des Einsseins.

Dem eigenen Körper vertrauen
Taijiquan bei Multipler Sklerose – eine explorative Studie
Von Janina Burschka, Dr. med. Ulrich Hofstadt-van Oy, Prof. Dr. Peter Kuhn

Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, die unter anderem zu Gleichgewichtsproblemen, Gangstörungen und Sensibilitätsstörungen führen kann. Die Unvorhersagbarkeit des Krankheitsverlaufes und die sich verändernden Symptome führen zu psychischer Belastung und körperlicher Unsicherheit. Sie stellen MS-Betroffene vor die Herausforderung, ihren Körper immer wieder neu kennenzulernen. Janina Burschka und ihre Coautoren Ulrich Hofstadt-van Oy und Peter Kuhn gehen der Frage nach, inwieweit sich Taijiquan eignen könnte, diesen Prozess zu unterstützen und das Wohlbefinden der Erkrankten zu erbessern. Die Grundlage dazu bildet eine Studie, die zwischen 2010 und 2012 durchgeführt wurde. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich Taiji eignet, MS-Betroffene zu körperlicher Aktivität zu motivieren. Die TeilnehmerInnen berichteten außerdem von subjektiven Verbesserungen in den Bereichen Gleichgewicht, Körperbewusstsein und Stressbewältigung.

Bewegende Kunst-Erlebnisse mit Qigong
Qigong-Führung für Frauen »Rund ums Deutsche Eck« in Koblenz
Von Hanne Heckner

Es gibt viele Möglichkeiten, Qigong-Übungen mit anderen Bereichen zu kombinieren. Hanne Heckner verbindet Qigong mit Museumsarbeit und kunsthistorischen Führungen und beschreibt anhand einer Führung für Frauen, wie sie dabei verschiedene Übungen und Grundthemen des Qigong wie den Stand, bewusstes Gehen, Yin und Yang einbezieht. Zu den Übungen lässt sie sich von der Umgebung, den Kunstwerken oder den mit bestimmten Orten verbundenen Geschichten inspirieren.

Zum Ursprung des Taijiquan in der Kriegskunst
Teil 2: Geschichtliche Entwicklung von Schwert und Säbel
Von Jan Harloff-Puhr

Im ersten Teil der Artikelserie wurde ein allgemeiner Überblick über traditionelle Waffen gegeben, die in den chinesischen Kampfkünsten zum Einsatz kommen beziehungsweise kamen. Im zweiten Teil geht es nun um die geschichtliche Entwicklung und kulturelle Bedeutung der klassischen Klingenwaffen, die in allen Stilrichtungen des Taijiquan verwendet werden: Schwert und Säbel. Dabei hat das Schwert im Laufe der Zeit neben seiner Verwendung zur Selbstverteidigung große rituelle und repräsentative Bedeutung erhalten, während der Säbel stärker als Kriegswaffe eingesetzt wurde.
Arbeit, die (wieder) verbindet
Taijiquan und Tiefenökologie
Von Dr. Claudia Friedel

Die Tiefenökologie ist ein Zweig der ökologischen Bewegung, der die eigene Verbundenheit mit allen anderen Daseinsformen betont. Sie arbeitet mit meistens mehr oder weniger verdrängten Gefühlen wie Verzweiflung und Wut angesichts der Situation der Erde. Claudia Friedel verbindet den tiefen-
ökologischen Ansatz mit ihrer Erfahrung aus dem Taijiquan, das aus anderer Richtung mit ähnlichen Ideen und Begrifflichkeiten arbeitet. Es übt aufkörperlicher Ebene Blockaden abzubauen und durchlässig zu werden und schult gleichzeitig Stabilität und Zentrierung, die helfen, auch mit starken Gefühlen umzugehen und innere Kraft zu entwickeln.


Event: Fachtagung »Wege des Dao«
26. bis 28. Oktober 2012 in Münster (D)

Im Oktober veranstaltete Joachim Stuhlmacher unter dem Motto »Wege des Dao« eine Tagung in der Johanniter Akademie in Münster. Almut Schmitz hat sie besucht.
NEU: Kolumne von Dietlind Zimmermann
Zur Sprache gebracht
Nach-gedacht und hin-gespürt

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Gewicht 260 g

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